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Wie du dein eCommerce-Geschäft startest

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Wie du dein eCommerce-Geschäft startest
Es ist nicht immer einfach, ein eigenes Unternehmen zu gründen, und du musst viele Entscheidungen treffen, z. B. was du verkaufen willst und wo und wie du deine Produkte verkaufen willst. Jetzt ist es einfacher denn je, dein Geschäft mit einer E-Commerce-Website auszubauen. Allerdings gibt es einige Schritte, die du vor dem Start deines Online-Shops unternehmen musst. 

Schritt eins: Recherchiere

Das mag für manche selbstverständlich erscheinen, aber du wärst überrascht, wie viele Menschen sich in ein Geschäft stürzen, ohne es vorher zu recherchieren. Denke an dein Online-Geschäft wie an ein physisches Geschäft. Wenn du zum Beispiel einen Laden für Bastelbedarf eröffnen willst, wäre es nicht die beste Idee, deinen Laden im selben Block wie vier andere Läden zu errichten, die die gleichen Produkte anbieten. 
Mit Online-Shops verhält es sich genauso. Je mehr Konkurrenz es für dein Geschäft gibt, desto schwieriger wird es für dich, dich abzuheben. Überlege dir, welche Produkte du verkaufen möchtest, schau dir den Markt an, finde deine Nische und überlege, wie du dich von der Konkurrenz abheben kannst. 
Der nächste Teil der Recherchephase besteht darin, einen detaillierten Geschäftsplan zu erstellen. Wie hoch sind deine Gründungskosten? Wann erwartest du, dass du Gewinne erzielst? Überlege dir dann einige logistische Aspekte. Wie willst du deine Produkte lagern und an deine Kunden verschicken? Wie lange dauert die Produktion? All diese Fragen helfen dir dabei, kritisch über die Anfangskosten deines Unternehmens nachzudenken und einen realistischen Zeitrahmen abzustecken, wann du mit einem Gewinn rechnen kannst. 

Schritt zwei: Geschäftsname und rechtliche Schritte

Jetzt, wo du deinen Geschäftsplan kennst und deine Nische gefunden hast, kannst du dir einen Namen für dein Unternehmen überlegen. Das ist nicht immer so einfach, wie du vielleicht denkst. Wenn du dich einmal für einen Namen entschieden hast, bleibt er für immer bestehen (oder du musst viele Schritte unternehmen, um ihn zu ändern). Überlege dir, wie du ausdrücken kannst, wofür deine Marke steht, und finde einen einprägsamen und einzigartigen Weg, dies deinen potenziellen Kunden zu vermitteln.
Als Nächstes wählst du die Rechtsform: Einzelunternehmen, offene Handelsgesellschaft, GmbH oder Aktiengesellschaft. Wenn du ein neues Unternehmen gründest, entscheidest du dich in der Regel für eine Einzelunternehmung. Das bedeutet, dass dein Unternehmen mit deinem Namen verbunden ist und du dich in deinem Bundesstaat nicht als Gesellschaft eintragen lassen musst, aber du kannst ein DBA-Formular (oder "doing business as") beantragen, damit du unter deinem neuen Firmennamen auftreten kannst.
Obwohl dies nicht für alle erforderlich ist, wird empfohlen, eine EIN (Employer Identification Number) zu beantragen. Dieser Schritt ist für die meisten Unternehmen optional, aber er ist hilfreich, um deine geschäftlichen und privaten Finanzen voneinander zu trennen.  
Erkundige dich außerdem, welche Lizenzen und Genehmigungen du in deiner Stadt und deinem Bundesland brauchst, um dein Unternehmen zu betreiben. Auch hier gilt: Wenn du als Einzelunternehmer/in tätig bist, brauchst du vielleicht keine zusätzlichen Lizenzen, aber du solltest dich bei deiner Stadt und deinem Bundesland erkundigen. Erkundige dich auf der Website der Regierung deines Bundeslandes, welche Anforderungen dort gelten. 

Schritt drei: Erstelle deine eCommerce-Website und beginne mit dem Marketing

Jetzt kommt der spaßige Teil! Sobald du die ersten Recherchen und rechtlichen Schritte hinter dir hast, kannst du mit dem Aufbau deines Online-Shops beginnen. Wähle zunächst die eCommerce-Plattform, die am besten zu deinen Bedürfnissen und deinem Budget passt. Wenn du dich für eine Plattform entscheidest, musst du natürlich auch dein Budget im Auge behalten. Viele Top-Plattformen bieten kostenlose oder kostengünstige Versionen an, was eine gute Möglichkeit ist, deine Website zu starten, ohne zu viel zu investieren. Sobald dein Unternehmen Geld verdient, kannst du jederzeit auf umfangreichere Angebote umsteigen. 
Bei den meisten eCommerce-Websites kannst du deinen Domainnamen selbst wählen. Es ist wichtig, dass du den Namen deines Unternehmens in deine Domain aufnimmst, damit du deine Marke bekannt machen kannst. Jetzt, wo du deinen Domainnamen hast, kannst du deine Website so anpassen, dass sie dein Geschäft widerspiegelt, und dein Inventar hochladen.  Es ist empfehlenswert, eine Plattform zu wählen, die es dir ermöglicht, deinen Bestand zu verwalten, Bestellungen entgegenzunehmen und zu versenden und Zahlungen zu empfangen. 
Jetzt musst du nur noch dein Geschäft vermarkten und neue Kunden anlocken! Es gibt viele Marketingstrategien, die du nutzen kannst - Google-Anzeigen, Facebook- und Instagram-Anzeigen, E-Mails und natürlich Mundpropaganda. Das beste Marketing kommt von zufriedenen Kunden, also achte darauf, dass du das Kundenerlebnis in den Vordergrund stellst, wenn deine Kunden in deinem Laden kaufen. 
Und schon hast du dein eigenes eCommerce-Geschäft am Laufen! Sorge dafür, dass deine Website aktuell und benutzerfreundlich ist, und behandle deine Kunden gut, damit sie immer wieder kommen und vor allem ihren Freunden und ihrer Familie davon erzählen!